| Köln

Mehr als warme Worte

Eine Heizquelle für alle – so sieht die Zukunft in Köln-Mülheim und -Deutz aus. Die RheinEnergie AG baut ihr Fernwärmenetz aus und versorgt die neuen Wohnquartiere in den beiden Stadtteilen zukünftig zentral mit Fernwärme. Das heißt, die Wärme wird nicht mehr in den einzelnen Häusern erzeugt, sondern in einem Heizkraftwerk. Über wärmegedämmte Rohre leitet der Lieferant die thermische Energie unterirdisch an die einzelnen Haushalte und Gewerbeflächen. Sein erster große Kunde in Mülheim ist die WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH. Auf dem Lindgens-Areal im Mülheimer Süden realisiert der Kölner Bauträger ca. 230 Wohnungen auf über 17.000 Quadratmetern, die die RheinEnergie zukünftig mit Fernwärme beliefert.

Neben der WvM unterstützen ebenso die Stadt Köln und die Landesregierung NRW das Energiekonzept. Bei einem gemeinsamen Termin am 24. März 2017 stellt die RheinEnergie ihr Ausbauprojekt allen Beteiligten vor. Im Fokus der Präsentation: die Vorteile der Energiegewinnung. Durch die klimaschonende Erzeugung der Energie wird der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid vermindert und somit die Umwelt geschont.

Tanken vor der eigenen Haustür

Ebenfalls Bestandteil des Termins ist das neue Mobilitätskonzept für den Süden Mülheims. Geplant sind unter anderem Knotenpunkte für Car- und Bikesharing sowie Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge. Unterstützt wird auch dieses Projekt von der WvM. „Uns liegt viel daran, das Lindgens-Areal modern und umweltschonend zu gestalten“, erklärt Wolfgang von Moers, geschäftsführender Gesellschafter der WvM. „Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt und der RheinEnergie wird unser Bauvorhaben zum Vorzeigeprojekt in Köln.“

Mehr Infos zu dem Bauvorhaben auf dem Lindgens-Areal gibt es auf der Messe polis Convention am 17. und 18. Mai 2017 am Stand der Stadt Köln in Düsseldorf.

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