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Degressive Abschreibung: Steuervorteile nicht liegen lassen

Wer sich für eine Immobilie interessiert, tut gut daran, sich rechtzeitig mit den steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander zu setzen. Immobilienkäufer erwarten hier nicht nur viele Pflichten. Auf sie warten auch einige Vorteile, die helfen, Investitionskosten oder Baukosten schneller zu refinanzieren und langfristig in Rendite zu verwandeln.

Es wird viel zu wenig gebaut. Und der Bedarf nach Wohnraum ist riesig. Auch deshalb hat die Bundesregierung im März 2024 das Wachstumschancengesetz eingeführt und verabschiedet. Eine wichtige Neuerung darin: Die Einführung der degressiven Abschreibung, eine spezielle sogenannte “Absetzung für Abnutzungen” (AfA). Die politische Maßnahme soll nicht nur die Neubautätigkeit fördern, sondern auch Investoren dazu ermutigen, frühzeitig in Neubauprojekte zu investieren und so das Angebot an Mietwohnungen zu vergrößern.

Die Neuregelung soll ein deutlicher Anreiz für den Wohnungsneubau beziehungsweise für den Kauf von neu gebauten Wohnimmobilien werden und kann für alle als Wohnraum genutzten Neubauimmobilien angewendet werden, deren Baubeginn und Erwerb zwischen dem 1. Oktober 2023 und dem 30. September 2029 liegt.

Linear vs. degressiv

Eine Abschreibung ist eine buchhalterische Möglichkeit, den Wertverlust (auch „Wertverzehr“ genannt), eines Wirtschaftsguts wie einer Immobilie zu erfassen und in der Steuererklärung geltend zu machen. Eine Abschreibung verringert die Steuerlast, da sie den angenommenen Wertverlust mit möglichen Gewinnen verrechnet.

Bei einer linearen Abschreibung wird Jahr für Jahr, über die gesamte Nutzungsdauer eines Gebäudes hinweg, ein gleichbleibender, fester Prozentsatz, nämlich drei Prozent der Anschaffungs- oder Baukosten abgesetzt. Bei der degressiven Abschreibung wird stufenweise der abschreibungsfähige Restwert einer Immobilie abgesetzt. Im ersten Jahr kann hierbei die gesamte Investitionssumme abgeschrieben werden. Dieser Prozentsatz verringert sich dann jährlich und bemisst sich am Restwert. So ist die mögliche Abschreibung in den ersten Jahren nach dem Erwerb besonders hoch.

Die degressive AfA ergänzt die lineare Abschreibung und ist laut Experten besser geeignet, die reale, jährliche Wertminderung einer Immobilie widerzuspiegeln. Denn mit der neu eingeführten degressiven Abschreibung können Käufer und Investoren jedes Jahr fünf Prozent der Investitionskosten beziehungsweise des Restwerts abschreiben, schon ab dem ersten Jahr der Anschaffung.

So heißt es in der Erläuterung der Bundesregierung zum Wachstumschancengesetz:

“In neuen Gebäuden verbaute Technik wird oft innerhalb von wenigen Jahren durch neue Entwicklungen überholt. Dadurch verlieren Gebäude zu Anfang schneller an Wert. Die degressive Abschreibung fördert die schnellere Refinanzierung von getätigten Investitionen.”

Teil der Werbungskosten

Gebäude, die vermietet oder gewerblich genutzt werden, können in der Einkommenssteuererklärung einfach unter den Werbungskosten angegeben und abgeschrieben werden. So vermindert sich die Steuerlast, was zu einer unmittelbaren steuerlichen Entlastung führt.

Für Selbstnutzer ist die Absetzung für Abnutzungen (AfA) nicht geeignet. Sie ist nur für neu gebaute Immobilien vorgesehen, die dann zu Wohnzwecken vermietet werden. Doch nicht nur auf Neubauimmobilien oder komplette Neuanschaffungen kann die degressive Afa angewendet werden. Auch wenn Sie sich entscheiden, beispielsweise ein Dachgeschoss zu einer vermieteten Wohnimmobilie umzubauen, kann die Abschreibung geltend gemacht werden. Dadurch wird nicht nur der Neubau, sondern auch die Umnutzung bestehender Immobilien und die Schaffung neuen Wohnraums gefördert.

Abschreibungen kombinieren und wechseln

Ein Wechsel von der degressiven Abschreibung hin zur linearen Abschreibung ist laut Gesetz möglich und strategisch sinnvoll. Nach einer gewissen Zeit kann die lineare Abschreibung finanziell attraktiver sein, da sie dann höher ausfällt als die degressive. Zudem besteht die Möglichkeit, verschiedene Abschreibungsmöglichkeiten miteinander zu kombinieren. Etwa die degressive AfA mit der Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau oder der Sonder-AfA für klimafreundliche Neubauten.

Ein Steuerberater oder Finanzexperte kann Sie individuell beraten und die beste Strategie für Sie finden. So verwandelt sich Ihre Investition in eine moderne, zukunftsfähige Eigentumswohnung schnell in Rendite.

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Lindgens-Areal: Ein neues Kapitel für den Mülheimer Süden

Auf dem Lindgens-Areal am Rhein wird gebaut, woran wir zwölf Jahre gearbeitet haben. Ein Quartier, das den Mülheimer Süden in den kommenden Jahren verwandeln wird. Von Erika Werres.

Pressemitteilung

wvm Gruppe feiert Richtfest für neues Wohnquartier in Köln-Ehrenfeld

Köln, 01.06.2026: Die wvm Gruppe hat am 29. Mai 2026 zum feierlichen Richtfest in die Leyendecker Straße 17–27 nach Köln-Ehrenfeld eingeladen und damit einen weiteren wichtigen Meilenstein des Wohnbauprojekts „Leyendecker“ gefeiert. Gemeinsam mit Handwerkern, Projektbeteiligten, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie Gästen aus der Nachbarschaft wurde der Fortschritt des neuen Quartiers gewürdigt.   An der Veranstaltung nahm unter anderem Markus Greitemann, Beigeordneter aus dem Dezernat Planen und Bauen der Stadt Köln teil. Für Greitemann zählte das Richtfest zu den letzten offiziellen Baustellenterminen in seiner Funktion als Kölner Baudezernent. Die wvm Gruppe würdigte dabei sein langjähriges Engagement für die Stadtentwicklung und die konstruktive Zusammenarbeit bei zahlreichen Wohnungsbauprojekten. Mit einem symbolischen Staffelstab unterstrich das Unternehmen die Bedeutung von Kontinuität und gemeinsame Verantwortung von Verwaltung und Wohnungswirtschaft für tragfähige Lösungen im Wohnungsbau – verbunden mit dem Wunsch, diesen an seinen Nachfolger Andree Haack weiterzureichen.   Mit dem Projekt „Leyendecker“ entsteht in Köln-Ehrenfeld ein modernes und nachhaltiges Wohnquartier bestehend aus fünf neuen Wohngebäuden mit insgesamt 91 Wohneinheiten. Derzeit befinden sich noch 32 Einheiten im Vertrieb. Die Wohnflächen reichen von ca. 51 bis ca. 103 m² und bieten mit 2 bis 4 Zimmern ein attraktives Angebot für unterschiedliche Wohnbedürfnisse. Auf einem ehemals vollständig versiegelten Areal mit gewerblich genutzten Hallen entwickelt die wvm Gruppe einen grünen Rückzugsort mitten im urbanen Umfeld Ehrenfelds. Großzügige Grünflächen, gemeinschaftliche Gartenbereiche und rund 30 neu gepflanzte Bäume schaffen Aufenthaltsqualität und fördern ein lebendiges nachbarschaftliches Miteinander. Zusätzlich geplant sind unter anderem drei Spielflächen im begrünten Innenhof sowie 187 Fahrradstellplätze, davon 19 Stellplätze für Lastenfahrräder.   Die architektonische Gestaltung greift den besonderen Charakter Ehrenfelds bewusst auf. Ein abgestimmtes Material- und Farbkonzept mit markanten Rot- und Grüntönen verleiht dem Quartier eine moderne und zugleich ortsverbundene Identität. Ergänzt wird das Konzept durch ein zukunftsorientiertes Energiekonzept mit Luft-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Der Strom aus den Photovoltaikanlagen wird direkt für den Betrieb der Wärmepumpen genutzt, ergänzt durch 100 % zertifizierten Ökostrom aus dem öffentlichen Netz.   Erika Werres, Geschäftsführerin der wvm Gruppe, eröffnete die Veranstaltung mit folgenden Worten: „Mit dem heutigen Richtfest feiern wir nicht nur den Baufortschritt unseres Projekts, sondern vor allem die Menschen, die diesen Meilenstein möglich gemacht haben. Gleichzeitig möchten wir mit diesem Tag auch Ehrenfeld feiern – einen Stadtteil, der für Vielfalt, Offenheit und Gemeinschaft steht. Genau dieses Lebensgefühl möchten wir mit dem neuen Quartier aufgreifen und langfristig weiter stärken.“   Mit dem Richtfest setzt die wvm Gruppe bewusst ein Zeichen für nachhaltige Quartiersentwicklung und die Schaffung zukunftsfähigen Wohnraums in Köln.   Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant.

Pressemitteilung

Ralph Scherer wird Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin

Berlin, 30.06.2026. Die wvm Gruppe beruft Ralph Scherer zum Geschäftsführer ihres Berliner Standorts. Gemeinsam mit David Fischer wird er künftig die Geschäfte der wvm Gruppe Berlin führen. In seiner Funktion verantwortet Scherer insbesondere die Bereiche Projektentwicklung, Construction, Vertrieb und Organisation auf Geschäftsführungsebene und in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bereichsleitungen.   Scherer verfügt über langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche und tiefes Fachwissen in der Entwicklung und Realisierung komplexer Projekte. Mit seiner Berufung stärkt die wvm Gruppe die operative Führung in Berlin gezielt und setzt ein klares Signal für den weiteren Ausbau des Standorts.   David Fischer wird weiterhin den Projekteinkauf verantworten und das Berliner Projektportfolio strategisch ausbauen. Zugleich bleibt er integraler Bestandteil der Geschäftsführung und steht für Kontinuität und Verlässlichkeit am Standort Berlin.   Mit einem umfangreichen Projektbestand und mehreren Vorhaben in der Entwicklung gehört Berlin zu den zentralen Wachstumsmärkten der wvm Gruppe. „Mit Ralph Scherer gewinnen wir eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit für unsere Berliner Geschäftsführung. Gleichzeitig steht David Fischer für Kontinuität und Stabilität. Gemeinsam werden sie den Standort Berlin erfolgreich weiterentwickeln“, sagt Wolfgang von Moers, geschäftsführender Gesellschafter der wvm Gruppe.   Dr. Clemens Paschke scheidet zum 30. Juni 2026 im gegenseitigen Einvernehmen als Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin aus. Die wvm Gruppe dankt ihm für seinen Einsatz und seinen Beitrag zum Ausbau des Berliner Standorts und wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.

Verantwortung gestalten – Zukunft weiterdenken: wvm Gruppe auf der polis Convention 2026

Zukunft entsteht nicht von allein – sie wird gestaltet. Für die wvm Gruppe bedeutet das, Verantwortung zu übernehmen: für lebenswerte Städte, für nachhaltige Quartiere und für die Menschen, die darin leben. Genau dieser Anspruch steht im Mittelpunkt unseres Auftritts auf der polis Convention 2026. Am 6. und 7. Mai treffen sich in Düsseldorf führende Akteure der Stadtentwicklung, um unter dem Leitthema „Neue Horizonte“ über die Zukunft urbaner Räume zu diskutieren – und wir sind mittendrin. Die wvm Gruppe ist Teil eines starken Netzwerks aus der Region Köln. Gemeinsam mit der Kreissparkasse Köln, KSK-Immobilien, KSK-Real Estate Management, Metrolog und Mull und Partner sind wir am Gemeinschaftsstand A04.4 vertreten - unter dem Dach der Region Köln/Bonn. Was uns verbindet, ist eine gemeinsame Überzeugung: Stadtentwicklung endet nicht an Grundstücksgrenzen. Sie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für die Region, für ihre wirtschaftliche Zukunft und für die Lebensqualität der Menschen. Für uns geht es dabei um mehr als Gebäude: Wir schaffen Lebensräume, die langfristig funktionieren – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Wohnungsbau spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn Wohnraum ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf. Er ist die Grundlage für Stabilität, Gemeinschaft und Lebensqualität. Deshalb entwickeln wir Projekte mit dem klaren Ziel, nachhaltige und lebenswerte Quartiere zu schaffen, die den Anforderungen von heute und morgen gerecht werden. Mit unserer Arbeit leisten wir einen Beitrag dazu, die wirtschaftliche Stärke der Region zu sichern und gleichzeitig lebenswerte Räume zu schaffen. Dabei denken wir über Grundstücksgrenzen hinaus – und immer im Sinne der Menschen, die unsere Quartiere prägen. Die polis Convention 2026 ist für uns nicht nur eine Bühne, sondern vor allem ein Ort des Dialogs. Der Austausch mit Partnern, Kommunen und Branchenkollegen ist entscheidend, um neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Besuchen Sie uns am Stand A04.4 und kommen Sie mit uns ins Gespräch – zum Beispiel bei unseren Programmpunkten: Wir freuen uns auf inspirierende Begegnungen, neue Impulse und darauf, die Zukunft der Stadt gemeinsam weiterzudenken.

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