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Stadt entsteht im Zusammenspiel von Verantwortung und Umsetzung

  • © Hartmut Nägele

Die wvm Gruppe entwickelt seit über drei Jahrzehnten Wohnquartiere in Köln und ist seit mehr als zehn Jahren auch in Berlin aktiv. In beiden Städten entstehen derzeit über 1.000 Wohnungen, getragen von einer Eigenkapitalquote von über 30 Prozent. Während Köln für gewachsene Kontinuität steht, ist Berlin von anhaltender Transformation geprägt.

Ein Gespräch mit den Geschäftsführern Erika Werres und Dr. Clemens Paschke über Herausforderungen, Lösungsansätze und die Frage, wie unter veränderten Bedingungen zukunftsfähige Quartiere entstehen.

Frau Werres, wie verändert sich die städtebauliche Entwicklung in Köln aktuell?

Erika Werres: Köln wächst aus seiner bestehenden Struktur heraus. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen spürbar verschärft, steigende Baukosten, komplexere Verfahren und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit.

Umso wichtiger ist es, Quartiere so zu entwickeln, dass sie langfristig funktionieren. Es geht nicht nur darum, Wohnraum zu schaffen, sondern lebenswerte Nachbarschaften, die sich selbstverständlich in die Stadt einfügen und deren Qualität auch über Jahre hinweg Bestand hat.

Herr Dr. Paschke, Berlin entwickelt sich mit größerer Geschwindigkeit. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Dr. Clemens Paschke: Berlin verlangt ein außergewöhnlich hohes Maß an struktureller Klarheit. Der Bedarf an Wohnraum ist groß, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Planungssicherheit und Effizienz. Wir reagieren darauf mit stärker strukturierten Planungs- und Bauprozessen sowie systematisierten Ansätzen in der Umsetzung. Sie schaffen die Voraussetzung, auch unter komplexen Bedingungen verlässlich zu entwickeln und gleichzeitig Quartiere zu realisieren, die langfristig Bestand haben.

Welche Rolle spielt dabei die Quartiersentwicklung?

Werres: Eine zentrale. Gute Stadtentwicklung endet nicht am Gebäude, sondern umfasst den gesamten städtebaulichen Zusammenhang, Freiräume, Wegebeziehungen und soziale Strukturen.

Dr. Paschke: Gerade in dynamischen Märkten ist es entscheidend, Entwicklung ganzheitlich zu denken. Nur so entstehen Orte, die Bestand haben.

Was braucht es, damit städtebauliche Entwicklung wieder planbarer wird?

Werres: Verlässliche Regeln und Verfahren. Wenn Anforderungen sich ständig verschieben, wird aus Planung ein Dauerprovisorium. Wir brauchen Abläufe und eine Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik, die Kontinuität ermöglicht.

Dr. Paschke: Systematisierte Planungs- und Bauprozesse reduzieren Schnittstellen, machen Termine noch belastbarer und helfen, Kosten zu steuern. Standardisierung im Prozess, Differenzierung im Ort: So entsteht Geschwindigkeit, ohne dass eine Stadt ihre Identität verliert.

Was bedeutet das mit Blick auf die Zukunft von Köln und Berlin?

Werres: Dass Kontinuität und Verlässlichkeit weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Dr. Paschke: Und dass die Fähigkeit, unter veränderten Bedingungen strukturiert zu entwickeln, entscheidend für die Zukunft der Städte ist.

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Pressemitteilung

wvm Gruppe feiert Grundsteinlegung und setzt Startschuss für 120 neue Mietwohnungen in Köln-Merheim

Köln, 20.03.2026. Die wvm Gruppe hat am 19. März 2026 zur feierlichen Grundsteinlegung in die Ostmerheimer Straße nach Köln-Merheim eingeladen und damit offiziell den Startschuss für den Bau von 120 modernen Mietwohnungen gegeben. Rund 50 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Nachbarschaft folgten der Einladung, um den Beginn dieses bedeutenden Wohnbauprojekts gemeinsam zu feiern.   An der feierlichen Zeremonie nahm unter anderem Claudia Greven-Thürmer, Bezirksbürgermeisterin von Kalk teil. Ein besonderer Moment war ihre Ansprache, in der sie die Bedeutung des Projekts für den Stadtteil mit folgenden Worten betonte: „Als Merheimerin konnte ich die Entwicklung des Quartiers von gewerblicher Nutzung hin zu einem attraktiven, familienfreundlichen Wohngebiet hautnah miterleben. Es freut mich sehr, dass nun mit dem Grundstein auch der Schluss-Stein für die Merheimer Gärten gesetzt wird.“   Mit dem Neubau entstehen auf einem rund 5.300 Quadratmeter großen Areal vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 120 Mietwohnungen. Geplant sind Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen ca. 37 und 91 Quadratmetern. Alle Wohnungen verfügen über Balkone, Terrassen oder Dachterrassen. Ergänzt wird das Angebot durch 63 Tiefgaragenstellplätze. Die Gebäude werden nach aktuellem energetischem Standard errichtet und über Fernwärme versorgt.   Erika Werres, Geschäftsführerin der wvm Gruppe eröffnete die Veranstaltung mit folgenden Worten: „Mit der heutigen Grundsteinlegung setzen wir ein klares Zeichen für die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in Köln. Als Kölner Unternehmen ist es für uns selbstverständlich, Verantwortung für eine nachhaltige Quartiersentwicklung zu übernehmen. Wir schaffen ein Zuhause für viele Menschen, das macht mich stolz.“   Die bauliche Umsetzung liegt in den Händen von GOLDBECK – einem Partner, der für fortschrittliche und maßgeschneiderte Bauweise mit hohem architektonischem Anspruch bekannt ist. Axel Wirges, Niederlassungsleiter Köln-Bonn der GOLDBECK West GmbH, erklärte:
„Mit diesem Projekt schaffen wir gemeinsam mit der wvm Gruppe hochwertigen und zugleich bezahlbaren Wohnraum für Köln. Durch unsere systematisierte Bauweise können wir Qualität, Nachhaltigkeit und eine zügige Realisierung optimal verbinden – ein wichtiger Beitrag für die Zukunft des urbanen Wohnens.“   Nach Fertigstellung werden alle 120 Wohnungen in den Bestand von VIVAWEST übergehen. Sandra Wehrmann, Vorsitzende der Geschäftsführung bei VIVAWEST unterstrich die Relevanz des Projekts für den Kölner Wohnungsmarkt: „VIVAWEST bewirtschaftet in Köln rund 4.900 Wohnungen, die Nachfrage ist dabei deutlich höher als das Angebot. Mit dem hier entstehenden Quartier schaffen wir mit unseren Projektpartnern Entlastung auf dem angespannten Mietmarkt und erweitern unser lokales Portfolio um ein tolles Projekt. Mit der wvm Gruppe haben wir bereits in den letzten Jahren erfolgreich in Köln zusammengearbeitet – daher bin ich überzeugt, dass sich unsere künftigen Mieterinnen und Mieter in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen werden.“   Die Fertigstellung des neuen Wohnquartiers ist für Ende 2027 bzw. Anfang 2028 geplant.

Warum Kontinuität wirkt

Die wvm Gruppe baut Wohnungen. Seit über dreißig Jahren.
In Köln gehört das Unternehmen zu den prägenden Akteuren des Wohnungsbaus, in Berlin ist es seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich am Markt. Während viele Projektentwickler kommen und gehen, ist die wvm Gruppe geblieben. Und gewachsen. In einer Branche, die sich gern über Neuerfindung definiert, setzt das Unternehmen auf etwas anderes: Kontinuität.
Ein Gespräch mit der Geschäftsführerin Erika Werres über Haltung, Verantwortung und über die Kraft des Soliden in bewegten Zeiten.

Weiberfastnacht, Engagement und Gemeinschaft – wvm Gruppe unterstützt die Lost Sisters

Karneval in Köln bedeutet mehr als Kostüme und Musik – er steht für Zusammenhalt, Freude und gelebte Tradition. Die wvm Gruppe hat diesen Geist auch in diesem Jahr aktiv gelebt und gezeigt, dass Verantwortung für die Stadtgesellschaft genauso wichtig ist wie die Schaffung von Wohnraum.
Bei der Weiberfastnachtsparty der Lost Sisters überreichte unser Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, Wolfgang von Moers, einen Spendencheck in Höhe von 50.000 Euro. Mit dieser Unterstützung stärkt die wvm Gruppe die Arbeit des Vereins und trägt direkt zu wohltätigen Projekten in der Stadt bei.
Der Tag war geprägt von Energie, herzlichen Begegnungen und echter Freude – ein Moment, der das Miteinander im Team und die Verbundenheit mit der Stadt spürbar machte. Es wurde deutlich, dass die wvm Gruppe nicht nur Projekte entwickelt, sondern aktiv Verantwortung übernimmt und Gemeinschaft fördert.
Mit der Spende setzt die wvm Gruppe ein klares Zeichen für gesellschaftliches Engagement, sozialen Zusammenhalt und ein starkes Köln, in dem Tradition und Verantwortung Hand in Hand gehen.

Fotos: Bernd Lehnert

11.111,11 € Spende an das Kölner Dreigestirn in 2026

Kölle Alaaf!  Letzte Woche Donnerstag durften wir das Dreigestirn wieder bei uns im Büro begrüßen. Ein Tag voller guter Laune, Karnevalsstimmung und einem leckeren Buffet.  Besonders stolz sind wir, dass wir auch in diesem Jahr unsere Tradition fortsetzen konnten: Wir haben erneut 11.111 € an einen guten Zweck gespendet. Eine Geste, die uns seit Jahren am Herzen liegt.  Begleitet von kölscher Musik, guter Stimmung und dem gemeinsamen Blick auf die Zukunft unseres Unternehmens war der Abend ein voller Erfolg. Dieses Gebäude wird mehr als ein Arbeitsplatz – es wird ein Ort, an dem wir gemeinsam wachsen, Ideen teilen und neue Erfolge feiern.

Ein großes Dankeschön an unser Team und alle, die diesen Tag möglich gemacht haben. Wir können den Einzug kaum erwarten!  

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